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Wir bitten dich, das Bewerbungsanschreiben daraufhin kurz zu bewerten. Du hilfst damit dem Autor, sein Anschreiben zu verbessern. Gern kannst du auch dein eigenes Bewerbungsschreiben als Muster veröffentlichen und so selbst von Verbesserungsvorschlägen profitieren.

Am Ende dieser Seite haben wir für dich unser Wissen für die erfolgreiche Bewerbung zusammengestellt. Dort erfährst du an einem Beispielanschreiben, wie das Bewerbungsschreiben aufgebaut und inhaltlich gestaltet wird.

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Bewerbungswissen zum Anschreiben

Autor: Dipl.-Wirt.-Inf.
Beitrag aktualisiert: 06.07.2020
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Wofür brauche ich ein Bewerbungs­anschreiben?

Das Anschreiben ist das Kernstück deiner Bewerbungsunterlagen. Das Unternehmen erfährt hier, worauf du dich bewirbst, warum du dich bewirbst und warum du dir sicher bist, der richtige Job-Kandidat für die Stelle zu sein. Hauptinhalte des Bewerbungsschreibens sind Eignung und Motivation. Es richtet sich, genauso wie der Lebenslauf, direkt an das Unternehmen.

Erster Schritt: Analyse der Stellenanzeige

Voraussetzung für die erfolgreiche Bewerbung ist eine gründliche Analyse der Stellenanzeige. Die meisten Stellenanzeigen sind nach dem gleichen Muster aufgebaut. So gibt es folgende Abschnitte:

  1. Einleitung
    Das Unternehmen stellt sich vor. Du erfährst, ob die Firma international ausgerichtet ist, welche Standorte es gibt und wie groß das Unternehmen ist. Die Firmenphilosophie ist Übrigens ein prima Aufhänger für deine Motivation im Anschreiben.
  2. Aufgabenbeschreibung
    Deine neuen Aufgaben werden in Stichpunktform beschrieben. Aus der Aufgabenliste leitest du ab, ob die neue Stelle wirklich zu dir passt. Zudem helfen dir die Aufgaben beim Belegen deiner Eignung. Hast du vielleicht bereits ähnliche Verantwortungsbereiche wahrgenommen? Dann erwähne das in deinem Bewerbungsschreiben und eventuell auch im Lebenslauf. Gegebenenfalls lohnt sich sogar die Anfertigung einer Projektliste.
  3. Anforderungen an den Bewerber
    Was muss der Idealbewerber für die Stelle mitbringen? Die Anforderungen spiegeln Softskills (persönliche Eigenschaften) und Hardskills (fachliche Eigenschaften) wieder und lassen sich nach Wichtigkeit in Muss-Anforderungen und Kann-Anforderungen unterscheiden. Muss-Kriterien sollten zwingend erfüllt werden. Wenn du nicht über eine bestimmte Ausbildung verfügst, lohnt sich in der Regel auch die Bewerbung nicht. Dem gegenüber stehen Kann-Anforderungen. Sie sind in der Annonce etwas weicher formuliert. Kann-Kriterien erhöhen deine Erfolgschancen sind aber kein Ausschlusskriterium für die Bewerbung. Sie sind lediglich „wünschenswert“.
  4. Was bietet mir das Unternehmen?
    Das Unternehmen möchte dir die Stelle schmackhaft machen. Werden neben der Vergütung vielleicht noch Zusatzleistungen oder flexible Arbeitszeiten angeboten?
  5. Weitere Informationen
    Der letzte Abschnitt enthält organisatorische Informationen. Gibt es eine Bewerbungsfrist? Muss im Bewerbungsanschreiben der Gehaltswunsch und Eintrittstermin genannt werden? Ist eine klassische Bewerbung per Post gewünscht oder eher eine Online-Bewerbung per E-Mail? Zudem wird oft ein Ansprechpartner benannt, den du bei offenen Fragen kontaktieren kannst.

Einordnung in die Bewerbung

Deine Bewerbungsunterlagen werden in der folgenden Reihenfolge in die Bewerbungsmappe geheftet:

  1. Deckblatt
  2. Tabellarischer Lebenslauf
  3. Dritte Seite
  4. Arbeitszeugnisse
  5. Ausbildungszeugnisse
  6. Zertifikate und Nachweise
  7. Anlagenverzeichnis (sofern nötig)

Bitte lege deiner Bewerbung ausschließlich Bewerbungsunterlagen bei, die unbedingt notwendig sind. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du deinem Bewerbungsschreiben einen Satz hinzufügen, in dem du auf Anfrage weitere Bewerbungsunterlagen in Aussicht stellst.

Gern sende ich Ihnen auf Anfrage weitere Nachweise zu.

In die klassische, postalische Bewerbungsmappe wird das Anschreiben nicht eingeheftet, sondern lose auf die Mappe oder den Bewerbungshefter gelegt.

Bei der E-Mailbewerbung wird hingegen eine digitale Bewerbungsmappe versendet. Darunter ist eine einzelne PDF-Datei zu verstehen, die alle relevanten Bewerbungsunterlagen enthält. Das Bewerbungsanschreiben findet hier nach dem Deckblatt seinen Platz. Wie du eine solche PDF-Datei genau erstellst, erfährst du in unserem Beitrag „Bewerbung als PDF“.

Gestaltung des Bewerbungs­schreibens

Das Anschreiben umfasst genau eine DIN A4-Seite – nicht mehr! Bei der Gestaltung kannst du dich an den Gestaltungsrichtlinien nach DIN 5008 orientieren. Diese Richtlinien haben sich quasi als Standard für Bewerbungen etabliert und regeln Seitenabstände, Schriftarten und vieles mehr.

Seitenränder

  • oben: 16,9 mm
  • rechts: mindestens 8,1 mm
  • unten: 16,9 mm
  • links: 24,1 mm

Schriftart und Schriftgröße

Bei der Schriftgröße sollte 10 Pt. nicht unterschritten werden. Wir empfehlen Schriftgröße 12 für Times New Roman oder Schriftgröße 11 für Arial. Da es sich um Standardschriftarten handelt, zeigst du dich durch deren Wahl als konventioneller Bewerber. Mit deiner Bewerbung musst du aber auch optisch hervorstechen. Wähle daher eine moderne Schriftart, die den Standard-Schriftarten ähnlich ist. Die Schriftart muss seriös wirken und gut lesbar sein.

Wenn du dich in der Kreativbranche bewirbst, solltest du dagegen eine ausgefallene Schriftart aus dem Internet wählen.

Das Bewerbungsschreiben wird maschinell mit dem Computer erstellt. Handschriftliche Bewerbungsunterlagen werden vom Unternehmen explizit angefordert. Die im Anschreiben verwendeten Gestaltungsmerkmale sollten sich durch die gesamten Bewerbungsunterlagen ziehen und so ein einheitliches Bild vermitteln.

Schriftart und Schriftgröße

Das individuelle Anschreiben

Verfasse keine Standardbewerbung! Als Standardbewerbung ist eine Bewerbung anzusehen, die du ohne jeglische Anpassung an jedes andere Unternehmen versenden kannst. Das Unternehmen erkennt allerdings sofort, dass sich um eine Massenbewerbung handelt und wird dir fehlendes Engagement unterstellen.

Verwende zudem niemals Phrasen aus einem Muster oder einer Bewerbungsvorlage. Auch wenn die Formulierungen noch so gut klingen, der Personalverantwortliche hat die gleichen Sätze mit Sicherheit schon in anderen Bewerbungen gelesen.

Nimm dir also genügend Zeit, dein Anschreiben möglichst interessant und individuell zu gestalten. Du solltest dem Leser das Gefühl vermitteln, dass du wirklich Zeit in die Bewerbung und damit auch in sein Unternehmen investiert hast. Du kannst dir hierzu das AIDA-Prinzip aus dem Werbe- und Marketingbereich auch für die Bewerbung zunutze machen:

  • A - attention (Erzeuge beim Personalverantwortlichen Aufmerksamkeit)
  • I - interest (Wecke Interesse mit deinen Kenntnissen und Erfahrungen)
  • D - desire (Verrate aber nicht zu viel, um den Wunsch zu wecken, dich näher kennenzulernen)
  • A - action (Provoziere die Einladung zum Vorstellungsgespräch)

Das Bewerbungsschreiben muss beim Personalverantwortlichen also Lust und Neugier darauf hervorrufen, dich im Vorstellungsgespräch näher kennenzulernen. Dabei ist es aber ebenso wichtig, dem Leser einen authentischen Eindruck von dir zu verschaffen.

Inhalt und Aufbau an einem Muster­anschreiben erklärt

Das Bewerbungsanschreiben lässt sich in verschiedene Abschnitte unterteilen. Idealerweise umfasst der reine Bewerbungstext mit Einleitung, Hauptteil und Abschluss 5 Absätze. Wie das Anschreiben aufgebaut ist und was es zu beachten gibt, erläutern wir dir nun an einem Musteranschreiben.

Musteranschreiben
  1. Absenderadresse
    Beginne das Bewerbungsschreiben mit deiner Adresse in Blockform oben links. Der Block umfasst Name, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Telefonnummer mit Vorwahl und, sofern vorhanden, deine private E-Mailadresse. Deine Kontaktdaten sind wichtig, damit dich der Arbeitgeber schnell und problemlos kontaktieren kann.

    Tipp zum Platz sparen

    Du kannst deine Adresse auch einzeilig über der Empfängeradresse angeben. Wähle für den Einzeiler aber eine kleinere Schriftgröße.


  2. Empfängeradresse
    Der Absenderadresse folgt ein 9-zeiliger Anschriftenblock mit Informationen zum Unternehmen. Er teilt sich in Zusatz- und Vermerkzone (1. – 3.) und Anschriftenzone (4. – 9.) auf. Es sind nicht alle Angaben notwendig.
    1. Leerzeile
    2. Leerzeile
    3. Einschreiben
    4. Muster GmbH
    5. Personalabteilung
    6. Herr Rainer Muster
    7. Musterstraße
    8. 03456 Musterstadt
    9. Musterland

    Richte den Empfängerblock linksbündig aus. Der Platz rechts neben dem Block ist für das Unternehmen reserviert (Eingangsstempel, Anmerkungen usw.)

  3. Datum und Ort

    Rechtsbündig über dem Betreff werden Datum und Ort angegeben. Den Ort führst du nur auf, wenn er sich von dem Sitz des Unternehmens unterscheidet. Wähle als Datum den Zeitpunkt, an dem du deine Bewerbung versendest (Versanddatum). Du kannst dich zwischen numerischem und alphanumerischem Format entscheiden.

  4. Betreff
    Der Betreff kann einzeilig oder zweizeilig gewählt werden. Die erste Zeile ist der Hauptbetreff. Diesen hebst du am besten fett hervor. Darin informierst du den Leser, als was du dich bewirbst. In der zweiten Betreffzeile stellst du den Bezug zu einer Stellenanzeige her. Das kann bei einer Initiativbewerbung auch ein Telefonat oder eine anderweitige Kontaktaufnahme, wie zum Beispiel eine Jobmesse, sein. Mit einer zweiten Betreffzeile entlastest du die Einleitung um diese Informationen.

    Bei einem zweizeiligen Betreff wird 1 Leerzeile und bei einem einzeiligen Betreff 2 Zeilen zur Anrede freigelassen.

  5. Anrede

    Ist der Ansprechpartner bekannt, so verwende als Anrede "Sehr geehrter Herr Mustermann," oder "Sehr geehrte Frau Mustermann,". Unterschlage nicht den akademischen Titel!

    Ist der Ansprechpartner nicht bekannt, so solltest du zunächst versuchen, die Person herauszufinden, die für deine Bewerbung zuständig ist. Vielleicht ist in der Stellenausschreibung oder auf der Firmenwebseite eine Telefonnummer vermerkt, unter der du dich erkundigen kannst? Mit der Ansprache einer realen Person wirkt das Anschreiben persönlicher und durch den Vorabkontakt signalisierst du wirkliches Interesse.

    Gibt es, wie in unserem Musterschreiben, keinen festen Ansprechpartner, dann kannst du auf die allgemeine Form der Briefanrede ausweichen und schreibst "Sehr geehrte Damen und Herren,".

  6. Einleitung
    Setze nach der Anrede eine Leerzeile und beginne kleingeschrieben mit der Einleitung. Die Einleitung ist ein Absatz von maximal 3 Sätzen. Sie fungiert als Teaser (ähnlich einer Schlagzeile), in der du den Leser neugierig auf den weiteren Bewerbungstext machst.
    Die Einleitung enthält einen Ausblick auf dein persönliches Profil sowie die Motivation für die Stelle und das Unternehmen. Zudem muss die Einleitung im Bewerbungsanschreiben den folgenden Kriterien genügen:
    • Kurze und knappe Hauptsätze
    • Einzigartigkeit - keine Standardsätze und Floskeln
    • Neugierde wecken - mit einem Ausblick auf deine Kernkompetenzen
    • Überzeugend - konkrete Kernkompetenzen benennen

    Weiterhin empfehlen wir dir, bereits in der Einleitung ein konkretes Argument zu deiner Motivation nennen. Warum interessierst du dich für eine Stelle in diesem Unternehmen?

    Profitiere vom Vorabkontakt

    Idealerweise nutzt du den Einleitungssatz, um dich zunächst über ein Telefonat oder eine anderweitige Kontaktaufnahme zu bedanken. Du rufst dich dadurch in Erinnerung und das Anschreiben wird mit der Kontaktaufnahme persönlicher. Erläutere zudem, was dir besonders positiv aus dem Gespräch in Erinnerung geblieben ist.

    Einleitung im Anschreiben
  7. Hauptteil
    Der Einleitung folgt der Hauptteil, bestehend aus 2 - 3 Absätzen. Darin überzeugst du das Unternehmen von deiner Eignung und Motivation. Es ist wie in der Marketingbranche: Du bist das Produkt und das Unternehmen ist der Kunde. Das Bewerbungsschreiben ist dazu da, das Produkt gegenüber dem Kunden zu bewerben.

    Beginne also damit, deine Motivation gegenüber dem Unternehmen zu bekunden. Erläutere, was dich an der Tätigkeit in diesem Unternehmen besonders anspricht und was eine Anstellung in dem Unternehmen für dich bedeutet. Damit solltest du dich jedoch kurz halten. Im Vordergrund steht nämlich deine Eignung für die Stelle.

    Schreibe daher immer im Sinne des Unternehmenserfolges. Welcher Gewinn entsteht dem Unternehmen durch deine Einstellung? Gehe auf alle Anforderungen aus der Stellenanzeige ein und begründe deine Eignung jeweils an konkreten Kenntnissen, Erfahrungen oder Interessen. Nenne nur Qualifikationen, die für die Stelle von Bedeutung sind. Gemäß dem "I" im AIDA-Prinzip nennst du auch Fähigkeiten, die nicht direkt in der Annonce aufgeführt sind, aber für die Stelle nützlich sein könnten. So zeigst du, dass du dich wirklich mit der Stelle auseinandergesetzt hast.

    Hier einige Regeln, die du einhalten sollten:

    • Verweise im Bewerbungstext nicht auf andere Unterlagen. Das Anschreiben ist die erste Bewerbungsunterlage, die der Leser sichtet. Die wichtigsten Argumente müssen hier genannt werden.
    • Wirke authentisch. Neben der Nennung von Eigenschaften, musst du diese (oder zumindest einige davon) an konkreten Beispielen aus der Praxis belegen.
    • Beschreibe Tätigkeitsbereiche und vermeide Bewertungen. Wenn du dennoch Bewertungen deiner Person durchführen willst, belege die Aussagen glaubhaft am Beispiel.
    • Verzichte auf Selbstverständlichkeiten, wie Pünktlichkeit und Teamfähigkeit. Argumentiere mit Eigenschaften, die dich von Mitbewerbern abheben.
    • Lass Qualifikationen nicht isoliert stehen, sondern hebe den Nutzen für die Stelle hervor. Werbe mit deinen Eigenschaften!
    • Zeitliche Daten werden im Anschreiben nicht aufgeführt. Dafür ist der tabellarische Lebenslauf zuständig.
    • Vermeiden doppelte Information.
    • Halte dich kurz. Jeder Absatz sollte maximal 4 Sätze umfassen.
    • Schreibe immer in der Aktivform. Statt „konnte ich Erfahrungen sammeln“ verwendest du „sammelte ich Erfahrungen“. Schließlich bedeutet „konnte“ nicht, dass man etwas wirklich getan hat.

    Der Hauptteil kann einen Absatz mit Zusatzinformationen enthalten. Dazu gehören Eintrittstermin, Gehaltsvorstellungen und die Bitte um vertrauliche Behandlung der Bewerbungsunterlagen.

    Gehaltsvorstellungen im Anschreiben

    Der Gehaltswunsch bezieht sich auf das angestrebte Brutto-Jahresgehalt. Bist du dir bei den Tätigkeiten nicht sicher, so verwendest du Gehaltsspannen als Verhandlungsbasis.

    Beispielformulierung:

    Meine Gehaltsvorstellungen liegen bei 53 000,- Euro brutto im Jahr.
    Abhängig vom Verantwortungsbereich stelle ich mir ein Gehalt zwischen 52.300 und 58.000 Euro vor.

    Du musst deinen Gehaltswunsch nicht zwingend in Tausenderschritten formulieren. Auch krumme Zahlen, wie zum Beispiel 54.340 Euro, sind möglich.

    Sofern die Angabe der Gehaltsvorstellung in der Stellenausschreibung vom Personaler ausdrücklich gefordert ist, raten wir von ausweichenden Formulierungen im Bewerbungsschreiben ab.

    Eintrittstermin

    Wenn in der Stellenanzeige mit "Bitte nennen Sie uns Ihren frühestmöglichen Eintrittstermin" die Angabe des Eintrittstermins gefordert ist, musst du dem Arbeitgeber mitteilen, wann du frühestmöglich zur Verfügung stehst.

    Diese Information befindet sich, genau wie der Gehaltswunsch, im letzten Abschnitt des Bewerbungsschreibens.

    Beispielformulierungen:

    Aufgrund meiner Kündigungsfrist von drei Monaten zum Quartalsende, könnte ich die Stelle ab dem XX.XX.XXXX antreten.
    Ein kurzfristiger Eintritt ist mir möglich.

    Befürchtest du, dass du wegen den Kündigungsfristen als Bewerber nicht in Frage kommen könntest, entschärfe das mit:

    Ein früherer Eintritt ist nach Absprache mit meinem Arbeitgeber möglich.

    Bitte um Vertraulichkeit / Sperrvermerk

    Die Bitte um vertrauliche Behandlung deiner Bewerbung ist wichtig, wenn du nicht möchtest, dass sich das Unternehmen bei deinem derzeitigen Arbeitgeber über dich erkundigt.

    Beispielformulierung:

    Da ich mich derzeitig in Anstellung befinde, bitte ich Sie, meine Bewerbung vertraulich zu behandeln.

    Alternativ dazu kannst du den Sperrvermerk auch in den Betreff der Bewerbung einbinden

    Mit der Bitte um Vertraulichkeit - Bewerbung als KFZ-Mechaniker ab 09/2020
  8. Abschlusssatz
    Im Abschluss wird die „action“, d.h. der Wunsch nach der Einladung zum Vorstellungsgespräch, geäußert. Du kannst aufgrund des formalen Charakters auf diesen Standardsatz zurückgreifen:
    Über Ihre Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr.

    Vemeide aufdringliche und fordernde Phrasen, wie „Wann darf ich mich vorstellen?“, ebenso wie die Verwendung der Möglichkeitsform mit "würde". Verzichte zudem auf überflüssige Formulierungen ("Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann ..."). Den Platz kannst du besser für weitere Argumente für deine Einstellung verwenden.
  9. Grußformel
    Mit Abstand einer Leerzeile kommt die Grußformel. Hier kannst du die Grußformel "Mit freundlichen Grüßen" verwenden.
  10. Unterschrift
    Mit der Unterschrift bestätigst du die Richtigkeit deiner Angaben. Die Bewerbung erscheint zudem seriös und komplett. Eine Unterschrift im Anschreiben besteht aus Vor- und Zunamen. Der akademische Grad bleibt außen vor - er kann in einer anschließenden Namenszeile aufgeführt werden.

    Wähle als Schriftfarbe Blau oder Schwarz. Blau hat den Vorteil, dass die Signatur elegant wirkt und sich vom restlichen Bewerbungstext abhebt. Du kannst deine Unterschrift noch mehr hervorheben, indem du als Schriftgröße die zwei- bis dreifache Zeilenhöhe des gedruckten Textes wählst.

  11. Anlagen
    Es ist unüblich, die Anlagen im Anschreiben aufzulisten. Stattdessen genügt der Hinweis "Anlagen" unterhalb der Unterschrift oder der Namenszeile. Damit sparst du Platz. Wir empfehlen dir, die Anlagen auf dem Deckblatt als Anlagenverzeichnis oder Inhaltsverzeichnis zu integrieren.

    Solltest du dich dennoch dazu entscheiden, die Anlagen direkt im Bewerbungsschreiben aufzulisten, so achtest du bitte darauf, dass die Bewerbungsunterlagen untereinander und in derselben Reihenfolge, wie sie in der Bewerbungsmappe erscheinen, aufgeführt werden. Du kannst die Aufzählung unter der Unterschrift oder rechtbündig in Höhe der Grußformel durchführen.

Ein PS als Eyecatcher!

Den Platz zwischen Unterschrift und „Anlagen“ kannst du für ein Postskriptum verwenden. Dabei handelt es sich um eine Nachschrift, die mit dem Einsatz der elektronischen Textverarbeitung eigentlich als überholt gilt. Ein PS wird vom Leser also nicht erwartet! Genau diesen Überraschungseffekt kannst du aber nutzen, um den Leser nochmal mit einer besonders interessanten Information abzuholen.

Beispiel für ein PS im Anschreiben: PS: Gern können Sie sich bei meinem Arbeitgeber, Herrn Meyer, über mich erkundigen. Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer 03594 45783467.

Weitere Informationen zum Bewerbungsanschreiben sowie viele Bewerbungsvorlagen findest du auf karrierebibel.de

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