Bewerbungsvorlagen für die Initiativbewerbung

245 Muster und Vorlagen

Initiativbewerbung am Muster erklärt

Am Ende der Seite erklären wir dir an einer Vorlage, wie die Initiativbewerbung aufgebaut und inhaltlich gestaltet werden kann.

Los geht's!

Finde hier viele Vorlagen für die Initiativbewerbung, du als Anregung für die eigene Bewerbung nutzen kannst. Die Bewerbungen wurden von Bewerbern eingestellt und können kostenlos heruntergeladen werden. Klicke in der Liste auf das Vorschau-Bild oder den Namen einer Bewerbung, um weitere Informationen abzurufen. In der Detailansicht hast du dann die Möglichkeit, die Initiativbewerbung als Datei herunterzuladen. Wir bitten dich, die Initiativbewerbung nach dem Lesen im Punktesystem zu bewerten. Natürlich kannst du auch dein eigenes Anschreiben bei uns einstellen und so von den Bewertungen profitieren. Teile uns bitte mit, wenn eine Bewerbung gegen geltende Rechte verstößt.

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Antworten zur Initiativbewerbung

1. Was ist die Initiativbewerbung?

Wenn ein Unternehmen Bedarf an Mitarbeitern hat, schreibt es die Stellen in der Regel öffentlich oder firmenintern aus - entweder auf der eigenen Internetseite, dem Intranet oder auf externen Internet-Jobbörsen und Printmedien. Das Unternehmen geht aktiv auf Bewerbersuche.

Was aber, wenn du - als Bewerber - unbedingt in einem bestimmten Bereich des Unternehmens tätig werden möchtest, es dafür aber keine Stellenausschreibung gibt? Dann hast natürlich auch du Möglichkeit, den ersten Schritt im Bewerbungsprozess zu wagen und dich aktiv um eine Anstellung zu bewerben. Das machst du mit einer Initiativbewerbung!

Unter einer Initiativbewerbung versteht man also eine Bewerbung ohne Bezug auf eine Stellenanzeige. Du bewirbst dich initiativ - aus eigenem Engagement und Anlass. Spontanbewerbung ist ein oft genutztes Synonym für die initiative Bewerbungsform.

2. Welche Vorteile bringt eine Initiativbewerbung?

Wie bereits angedeutet, ist Initiativbewerbung neben guten Kontakten (Vitamin B), die einzige Möglichkeit, an Stellen heranzukommen, die nicht vom Unternehmen ausgeschrieben werden. Das bedeutet im Gegenzug aber auch, dass es weniger Wettbewerb mit anderen Bewerbern gibt. Geschickt ausgenutzt, können sich deine Chancen auf Erfolg also deutlich erhöhen, denn du hast mit deiner Bewerbung einen Vorsprung gegenüber den Bewerbern, die auf eine Stellenanzeige warten!

3. Darauf musst du unbedingt achten!

Eine Initiativbewerbung ist keine Blindbewerbung, bei der man eine Standardbewerbung wieder und wieder an verschiedenen Unternehmen verschickt.

Deine Bewerbung muss zwingend:

  • konkret sein
  • auf das Unternehmen zugeschnitten sein
  • den Arbeitgeber überzeugen, dass er dich braucht

Konkret heißt in dem Fall, dass aus dem Bewerbungsanschreiben deutlich werden muss, welche Tätigkeiten du in dem Unternehmen wahrnehmen möchtest. Die Erfolgsaussichten sind eher gering, wenn du dich „nur“ um eine Anstellung in diesem Unternehmen bewirbst. Schließlich ist keine Stelle ausgeschrieben, warum sollte sich der Personalmitarbeiter also die Arbeit machen, alle Bereiche nach möglichen Vakanzen prüfen?

Daneben ist deine Motivation sehr wichtig. Warum hast du dich für diesen Arbeitgeber entschieden? Zeige, dass du dich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast. Diese Individualisierung hebt deine Bewerbung von Standardbewerbungen und Mustervorlagen ab.

Neben deiner Motivation ist zudem die Erklärung wichtig, warum dich das Unternehmen einstellen soll. Eigentlich wird niemand dringend gesucht. Überzeuge das Unternehmen mit deinen Qualifikationen und möglichen Einsatzbereichen, dass es dich unbedingt braucht.

Zudem darfst du Firmen mit deiner Bewerbung auch nicht zumüllen. Du musst vorab herausfinden, ob (d)eine Bewerbung überhaupt erwünscht ist.

Du siehst, eine Initiativbewerbung macht aufgrund der erforderlichen Informationsrecherche sehr viel Arbeit.

4. Wichtige Vorarbeiten bei deiner Initiativbewerbung

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist das gründliche Recherchieren nach Informationen. Informiere dich auf der Unternehmensseite, welche Bedarfe es gibt oder geben könnte. Oft findet sich auf der Webseite einer Rubrik „Karriere“ in dem das Unternehmen über die gewünschten Bewerbungsformen und Vakanzen informiert. Sicher findest du dort auch Kontaktinformationen zu einem Ansprechpartner, an den du dich mit deinen Fragen wenden kannst.

Die persönliche Kontaktaufnahme ist Gold wert, denn hier kommst du im Dialog mit dem Arbeitgeber an weitere Hintergrundinformationen, wie benötigte Erfahrungen, Qualifikationen oder auch Einsatzbereiche, wo derzeit gesucht wird. Diese Informationen helfen dir im Bewerbungsanschreiben beim Aufbau einer überzeugenden Argumentation. Zudem hat der Arbeitgeber beim Lesen deiner Bewerbung sofort das angenehme Telefonat im Kopf.

Möchtest du mehr zur telefonischen Bewerbung erfahren?

5. Welche Bewerbungsunterlagen muss ich verschicken?

Sofern deine Informationsrecherche nichts Anderes ergeben hat, bietet sich meist die Versendung einer Kurzbewerbung an. Die Kurzbewerbung besteht, im Gegensatz zur vollständigen Bewerbung, nur aus einem Bewerbungsanschreiben und dem tabellarischen Lebenslauf in Kurzform. Auf weitere Anlagen, ein Deckblatt oder gar eine Dritte Seite wird verzichtet. Die gesamte Bewerbung nimmt somit nicht mehr als 3 Seiten ein.

Natürlich kannst du dem Leser im Bewerbungsanschreiben mitteilen, dass du auf Anfrage gern weitere Bewerbungsunterlagen nachreichst.

Eine Beispiel-Formulierung kann lauten:

„Gern sende ich Ihnen auf Anfrage weitere Nachweise und Zertifikate zu.“

6. Initiativbewerbung am Muster erklärt

Das Bewerbungsanschreiben lässt sich in einzelne Abschnitte gliedern. Wir erläutern dir nun die einzelnen Abschnitte an einem Beispieltext zur Initiativbewerbung. Idealerweise umfasst der Bewerbungstext mit Einleitung, Hauptteil und Abschluss insgesamt 5 Absätze.

Initiativbewerbung
  1. Adressblock zum Absender (Daten zum Bewerber)

    Begonnen wird das Anschreiben auf der Seite oben links mit deiner Adresse in Blockform. Der Adressblock beinhaltet Vor- und Zuname, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Telefonnummer mit Vorwahl und deine private E-Mailadresse.

    Alternativ zur Blockform kannst du deine Adress- und Kontaktdaten auch einzeilig über der Empfängeradresse angeben. Verwende dafür aber eine kleinere Schriftgröße.

  2. Empfängeradresse (Daten zum Unternehmen)
    Deinen Daten folgt ein Adressblock zum Empfängers. Der insgesamt 9-zeilige Anschriftenblock gliedert sich in die Zusatzzone und die Vermerkzone (Zeile 1 – 3) sowie eine Anschriftenzone (Zeile 4 – 9). Viele Angaben können wahlweise gemacht werden.
    1. Leerzeile
    2. Leerzeile
    3. Einschreiben
    4. Muster GmbH
    5. Personalabteilung
    6. Herr Rainer Muster
    7. Musterstraße
    8. 03456 Musterstadt
    9. Musterland

    Der Anschriftenblock wird linksbündig ausgerichtet. Der Platz rechts neben den Adressblöcken ist für das Unternehmen reserviert. So wird er zum Beispiel für Anmerkungen und den Eingangsstempel genutzt.

  3. Ort und Datum

    Über dem Betreff werden rechtsbündig Ort und Datum angegeben. Der Ort ist in der Regel dein Wohnort. Du kannst ihn weglassen, wenn er identisch mit dem Sitz des Unternehmens (siehe Empfängeradresse) ist.

    Das Datum ist der Zeitpunkt, an dem du deine Bewerbung versendest. Gegebenenfalls musst du also vordatieren. Du kannst frei zwischen numerischem (16.7.2018) und alphanumerischem Format (16. August 2018) wählen. Wenn du dich international bewirbst, empfehlen wir dir aber das alphanumerische Format, um Missverständnisse zu vermeiden.

  4. Betreff nach DIN 5008

    Der Betreff kann zwei Zeilen umfassen.

    Die erste Zeile ist der Hauptbetreff. Diesen hebst du fett hervor. Du informierst hier darüber, als was und, zum Beispiel bei einer Ausbildung, für wann du dich bewirbst. In einer zweiten Zeile stellst du dagegen den Bezug zur Stellenanzeige (mit Kennziffer), einem Telefonat oder einer anderweitigen Kontaktaufnahme her. Du kannst mit der zweiten Betreffzeile als deutlich die Einleitung entlasten, da du die Informationen dort nicht mehr aufführen brauchst.

    Du verschwendest auch keinen Platz, denn bei einem zweizeiligen Betreff wird eine Zeile zur Anrede freigelassen, während bei einem einzeiligen Betreff zwei Leerzeilen gesetzt werden müssen.

  5. Anrede

    Sprich deinen Ansprechpartner direkt an, mit "Sehr geehrter Herr Mustermann" oder "Sehr geehrte Frau Mustermann". Trägt der Ansprechpartner einen Titel oder einen höheren akademischen Grad, wird dieser ebenfalls in der Anrede genannt. Auf die Angabe niedriger akademische Grade wird in der Regel verzichtet.

    Ist in der Stellenanzeige kein Ansprechpartner genannt, kannst du auf die allgemeine Form der Briefanrede mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ ausweichen. Die Ansprache wirkt allerdings distanziert und unpersönlich. Daher solltest du auch hier versuchen, einen Ansprechpartner für deine Bewerbung herauszufinden. Vielleicht ist auf der Firmenwebseite eine Telefonnummer vermerkt, unter der du dich erkundigen kannst?

    Der Anrede folgt ein Komma mit Leerzeile.

  6. Einleitung

    Die Einleitung beginnt kleingeschrieben und umfasst einen Absatz von maximal drei Sätzen. Inhaltlich fungiert Sie als Schlagzeile, indem du versuchst, beim Leser Neugierde auf den weiteren Bewerbungstext zu wecken.

    Wie erreichst du das? Hier bietet sich ein Ausblick auf deine wichtigste Qualifikation an. Oft ist das ein Studium, die Ausbildung oder ein besonderes Projekt. Auch die Motivation ist sehr wichtig. Warum interessierst du dich für eine Stelle in diesem Unternehmen?

    Speziell im Rahmen der Initiativbewerbung kommt hier auch dein Vorabkontakt zum Tragen! Bedanke dich als über das freundliche und aufschlussreiche Telefonat. So rufst du dich in Erinnerung und deine Initiativbewerbung wirkt persönlicher. Erläutere, was dir aus dem Telefonat besonders positiv in Erinnerung geblieben ist.

  7. Hauptteil

    Der Hauptteil umfasst maximal drei Absätze, mit jeweils bis zu vier kurzen Sätzen. Hier überzeugst du den Leser von deiner Eignung und Motivation.

    Erläutere, was dich an der Tätigkeit in diesem Unternehmen besonders anspricht und was die Anstellung für dich bedeutet. Halte dich damit aber kurz.

    Wichtiger ist nämlich deine Eignung für die Stelle. Schreibe daher immer im Sinne des Unternehmenserfolges. Welcher Gewinn entsteht durch deine Einstellung? Gehe auf alle Anforderungen ein und begründe deine Eignung an konkreten Kenntnissen, Erfahrungen und Interessen.

    Im Bewerbungstext solltest du die folgenden Regeln beachten:

    • Die wichtigsten Argumente werden im Anschreiben genannt. Verweise nicht auf andere Unterlagen.
    • Belege deine Eigenschaften an Beispielen aus der Praxis.
    • Beschreibe dich und vermeide Eigenbewertungen.
    • Begründe deine Aussagen und führe Rückschlüsse auf den Nutzen/Einsatzzwecke durch.
    • Verzichte auf Selbstverständlichkeiten. Argumentiere mit Eigenschaften, die dich abheben.
    • Im Bewerbungsanschreiben sollten keine zeitlichen Informationen zu finden sein. Dafür ist der tabellarische Lebenslauf da.
    • Schreibe immer in der Aktivform (kein „konnte ich“).

    Sofern deine Recherchen nichts anderes ergeben haben, finden sich in der Initiativbewerbung keine Angaben zum frühestmöglichen Eintrittstermin und deinen Gehaltsvorstellungen.

    Natürlich kannst du um vertrauliche Behandlung deiner Bewerbungsunterlagen bitten.

  8. Abschluss

    Zum Abschluss wird die gewünschte Aktion genannt. In der Regel ist das die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Hier kannst du dich kurz halten und auf den Standardsatz „Über Ihre Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr“ zurückgreifen.

  9. Grußformel

    Als Grußformel verwendest du „Mit freundlichen Grüßen“. Abweichungen davon sind in der Regel nicht notwendig.

  10. Anlagen

    Anlagen werden im Anschreiben nicht mehr einzeln aufgelistet. Stattdessen genügt der Hinweis „Anlagen“ unterhalb der Unterschrift oder deiner Namenszeile. Da du mindestens einen Kurzlebenslauf mitschickst, gehört das Wort „Anlagen“ auch in die Initiativbewerbung.

    Wenn du deine Anlagen im Bewerbungsschreiben dennoch einzeln aufführen willst, so schreibe diese untereinander auf und in derselben Reihenfolge, wie sie in der Bewerbungsmappe erscheinen.

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