Arbeitszeugnisse

401 Arbeitszeugnisse zum Bewerten

Finden Sie im Folgenden eine Vielzahl von Arbeitszeugnissen für verschiedenste Berufe. Die aufgeführten Zeugnisse wurden von unseren Besucher eingestellt, mit der Bitte um eine inhaltliche Bewertung. Klicken Sie in der folgenden Liste auf das Vorschau-Bild oder den Namen des Arbeitszeugnisses, um weitere Informationen zur Unterlage abzurufen. In der Detailansicht haben Sie dann die Möglichkeit, sich das Arbeitszeugnis anzuzeigen oder als Datei herunterzuladen. Zudem können Sie dort das Arbeitszeugnis inhaltlich bewerten und Verbesserungsvorschläge oder Anmerkungen als Kommentar hinterlegen. Gern können Sie auf Karriere-Jet.de auch Ihr eigenes Arbeitszeugnis veröffentlichen und so durch unsere Besucher bewerten lassen. Wenn ein Arbeitszeugnis gegen geltende Rechte verstößt, so teilen Sie uns das bitte umgehend mit. Finden Sie am Seitenende Fragen und Antworten zum Arbeitszeugnis.

Tipp: Um die Übersicht zu behalten, zeigt Ihnen das Augen-Symbol links neben den Unterlagen, welches Arbeitszeugnis Sie sich bereits angesehen haben.

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Fragen und Antworten zum Arbeitszeugnis

Wofür brauche ich ein Arbeitszeugnis?

Das Arbeitszeugnis ist eine Urkunde, die Auskunft darüber gibt, wer, für welchen Zeitraum, wann, in welchem Unternehmen gearbeitet hat. Das Zeugnis wird nach Ablauf des Beschäftigungsverhältnisses vom Arbeitgeber für den Mitarbeiter ausgestellt. Die enthaltenen Informationen sind für andere Arbeitgeber sehr wertvoll, da hier ein Eindruck über die Arbeitsweise des Bewerbers vermittelt wird. Infolge dessen gehört das letzte Arbeitszeugnis zu den Standardanlagen in einer Bewerbung. Ausnahme bildet die Kurzbewerbung, die ausschließlich Lebenslauf und Bewerbungsschreiben enthält.

Habe ich einen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis?

In Deutschland hat jeder Arbeitnehmer mit Beendigung seines Arbeitsverhältnisses einen gesetzlichen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. In der Regel wird ein qualifiziertes Arbeitszeugnis ausgestellt. Sie können aber auch ein einfaches Arbeitszeugnis anfordern - die Entscheidung, welche Form Sie wählen, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist, dass Sie das Arbeitszeugnis explizit von Ihrem Arbeitgeber anfordern. Sollten Sie selbst kündigen wollen, empfehlen wir Ihnen, eine entsprechende Passage gleich in das Kündigungsschreiben aufzunehmen.

Fügen Sie zum Beispiel zum Abschluss in Ihr Kündigungsschreiben ein:
„Ich bitte Sie, mir ein qualifiziertes berufsförderndes Arbeitszeugnis auszustellen.“

Haben Auszubildende und Praktikanten auch einen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis?

Das Berufsbildungsgesetz schreibt im § 16 vor, dass Auszubildende mit dem Ende ihrer Ausbildung ein Zeugnis erhalten müssen. Praktikanten gehören nach Definition ebenfalls zu „Mitarbeitern“. Daher steht auch Ihnen ein einfaches oder ein qualifiziertes Zeugnis zu. Dabei ist unerheblich, wie lange in dem Unternehmen gearbeitet wurde. Das Zeugnis ist auch hier explizit vom Auszubildenden oder Praktikanten einzufordern.

Was ist aber ein [qualifiziertes] Arbeitszeugnis?

Das einfache Arbeitszeugnis beinhaltet Angaben zum Unternehmen, dem Mitarbeiter, die Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie die genaue Berufsbezeichnung. Darüber hinaus enthält es eine Beschreibung der Tätigkeiten, die der Mitarbeiter wahrgenommen hat.

Zusätzlich zu diesen Angaben werden im qualifizierten Arbeitszeugnis die Leistungen sowie die sozialen Kompetenzen des Mitarbeiters bewertet.

Das Arbeitszeugnis - wahrheitsgemäß und wohlwollend

Sie – als Arbeitnehmer - haben das Recht auf ein wohlwollendes Arbeitszeugnis. Wohlwollend bedeutet in dem Fall, dass die Beurteilung dem Mitarbeiter keine Steine in den weiteren beruflichen Weg legen darf. Der Arbeitgeber soll sich auf die Stärken des Mitarbeiters konzentrieren, nicht auf seine Schwächen.

Das heißt aber nicht im Umkehrschluss, dass der Mitarbeiter in jedem Fall mit Lob überhäuft wird. Das Arbeitszeugnis muss nämlich auch der Wahrheitspflicht genügen und ein realistisches Bild auf den Mitarbeiter liefern. Ansonsten wäre es nicht authentisch und verfehlt das Ziel, was mit der Beurteilung verfolgt wird.

Natürlich käme es nun zwangsläufig dazu, dass Wohlwollenspflicht und Wahrheitsplicht miteinander kollidieren. Aus diesem Grund hat sich unter Arbeitgeber eine gemeinsame Zeugnissprache - eine sogenannte „Geheimsprache“ - entwickelt, mit der „zwischen den Zeilen“ über die wahre Leistung des Mitarbeiters informiert wird. Die Formulierungen können in das Schulnotensystem - von „sehr gut“ bis „ungenügend“ – übersetzt werden.

Ein Beispiel liefert die Gesamtbewertung der Leistung des Mitarbeiters:

Sie erledigte alle Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit - Schulnote 1
Sie erledigte alle Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit - Schulnote 2
Sie erledigte alle Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit - Schulnote 3
Sie erledigte alle Aufgaben zu unserer Zufriedenheit - Schulnote 4
Sie erledigte alle Aufgaben im Großen und Ganzen zufrieden - Schulnote 5
Sie hat sich bemüht - Schulnote 6

Die Unterschiede in den Formulierungen sind marginal, in der Bedeutung gibt es aber riesige Unterschiede. So werden Aussagen zum Beispiel durch „hoch“, „überdurchschnittlich“ und „voll“ aufgewertet, während „stets“ und „immer“ Auskunft darüber gibt, dass etwas nicht nur manchmal der Fall war.

Zusätzlich zum eigentlichen Inhalt, muss das Arbeitszeugnis auch formalen Kriterien standhalten. So muss das Zeugnis auf sauberem Papier erstellt werden und es darf nicht elektronisch an den Mitarbeiter zugestellt werden. Es wird in gedruckter Form ausgehändigt und ist durch eine geeignete Überschrift als formales Dokument zu kennzeichnen. Ein Arbeitszeugnis umfasst im Regelfall eine DIN A 4 - kann aber auch je nach Branche umfangreicher ausfallen.

Wie ist ein vollständiges, qualifiziertes Zeugnis aufgebaut?

Das qualifizierte Arbeitszeugnis gliedert sich in thematisch getrennte Abschnitte. Die Reihenfolge dieser Abschnitte sollte eingehalten werden. Aufgaben- und Leistungsbeurteilung können auch in einem gemeinsamen Abschnitte zusammengeführt werden, da sie sich nur schwer voneinander trennen lassen.

  1. Absenderblock

    Das Arbeitszeugnis beginnt mit einem vollständigen Absenderblock. Darin sind der Firmenname und die Anschrift des Unternehmens enthalten. Neben der Anschrift gehört auch die Angabe der Telefonnummer dazu, damit der Leser auf einfache Weise Rückfragen stellen kann.

    Beachten Sie!

    Da es sich bei dem Zeugnis um eine Urkunde und keinen Brief handelt, gibt es keinen Empfängerblock mit Informationen zu Ihrer Person. Auch das ist bereits Teil der Zeugnissprache, denn wenn dennoch ein Empfängerblock vorhanden ist, kann das darauf hindeuten, dass Ihnen das Zeugnis erst im nach hinein postalisch zugesendet wurde. Damit kann Ihnen wiederrum ein Rechtsstreit unterstellt werden. Und wer will sich schon freiwillig einen unbequemen Mitarbeiter ins Haus holen?


  2. Überschrift

    Das Zeugnis ist mit einer eindeutigen Überschrift zu kennzeichnen. Bei dem Arbeitszeugnis ist das für gewöhnlich „Arbeitszeugnis“. Je nach Anwendungsfall wird sie auch mit „Ausbildungszeugnis“ oder „Praktikumszeugnis“ benannt.

  3. Einleitung

    Die Einleitung umfasst einen Absatz und beinhaltet Angaben zum Mitarbeiter mit Anrede, Name, Vorname sowie Geburtsdatum und -ort. Dem folgen noch die Stellenbezeichnung und die Dauer des Arbeitsverhältnisses. Es ist deckungsgleich mit der Einleitung in einem einfachen Arbeitszeugnis. Ihre Wohnanschrift gehört nicht in die Einleitung, da es sich bei der Herkunft um kein personengebundenes Datum handelt.

  4. Beschreibung des Unternehmens

    Die Beschreibung liefert dem Leser ein Bild davon, um welche Art Unternehmen es sich handelt. Schließlich unterscheiden sich die Abläufe in KMU ganz wesentlich von denen eines Konzerns. Daraus kann der Arbeitgeber bereits im Rahmen der Bewerbung ableiten, ob der Bewerber in das neue Unternehmen passen wird. Zudem wird das vorrangige Tätigkeitsfeld des Unternehmens beschrieben. Dem folgen häufig noch Angaben zur Mitarbeiterzahl und der Größe des Unternehmen sowie Standorte, Produkte und Dienstleistungen.

  5. Tätigkeitsprofil

    Das Tätigkeitsprofil beschreibt die Stelle, die der Mitarbeiter wahrgenommen hat, und die damit verbundenen Aufgaben. Dabei ist unerheblich, ob die Angaben als Fließtext oder als Aufzählung mit Bullet Points erfolgen. Eine Aufzählung in Anstrichen ist bei umfangreichen Aufgaben aber meist die bessere, weil übersichtlichere Wahl.

    Achten Sie unbedingt darauf, dass wirklich alle tatsächlich wahrgenommenen Aufgaben genannt werden. Dazu gehören auch Ihre Karrierestufen, Verantwortungsbereiche und wichtige Kompetenzen, wie zum Beispiel Stellvertreterfunktionen.

  6. Leistungsbewertung und Beurteilung zum Führungsverhalten

    Folgende Eigenschaften werden für gewöhnlich beurteilt. Nicht alle Punkte sind zwingend.

    • Arbeitsweise
    • Leistungsbereitschaft
    • Befähigung zur Arbeit
    • Weiterbildungen und Fachwissen
    • besondere Arbeitserfolge
    • Führungsverhalten und Führungsleistung

    Der Abschnitt endet meist mit einer zusammenfassenden Beurteilung Ihrer Gesamtleistung.

  7. Bewertung der sozialen Kompetenzen

    Dazu gehört zum einen das interne Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen, als auch das externe Verhalten zu Kunden und Geschäftspartnern. Zudem werden Durchsetzungsfähigkeit, Vertrauenswürdigkeit, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft zu Kompromissen beurteilt. Bei Kassiertätigkeiten wird oft auch die Ehrlichkeit aufgeführt.

  8. Abschluss des Arbeitszeugnisses

    Zum Abschluss können die Gründe für das Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis genannt werden. Das bestimmt aber der Mitarbeiter. Bestimmte Gründe können sich positiv auswirken, andere wiederrum sind negativ zu werten. Eine detaillierte Aussage dazu, ob Sie den Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses nennen sollen, entnehmen Sie bitte dem Beitrag „Wann sollte die Kündigung im Arbeitszeugnis angeben werden?“.

    Das Arbeitszeugnis wird im optimalen Fall mit Danksagungen über die geleistete Arbeit sowie dem Bedauern über das Ausscheiden des Mitarbeiters beendet. Dem folgen noch die guten Wünsche für die berufliche Zukunft. Das Arbeitszeugnis wird durch diese Formulierungen stark aufgewertet. Es besteht allerdings kein gesetzlicher Anspruch darauf.

  9. Unterschrift und Daten zur Ausstellung

    Das Arbeitszeugnis endet mit der Angabe von Datum und Ort der Ausstellung sowie der Unterschrift des Arbeitgebers. Das Zeugnis muss nicht vom Arbeitgeber selbst unterschrieben werden. Es genügt ein Vorgesetzter mit Weisungsbefugnis. Zusätzlich zur Unterschrift muss deutlich werden, welche Rechtsstellung und Position die Person in dem Unternehmen einnimmt. Die Vertretungsbefugnis des Unterzeichners wird durch entsprechende Zusätze kenntlich gemacht.

Vorgesetzte sind auch nur Menschen. Daher spiegeln die im Arbeitszeugnis enthaltenen Aussagen zur Leistungsbeurteilung und den sozialen Kompetenzen immer auch eine subjektive Meinung wieder. Das führt zwangsläufig dazu, dass die eigene Meinung mit den Aussagen des Vorgesetzten auseinanderlaufen kann.

Ich bin mit meinem Arbeitszeugnis nicht zufrieden! Was kann ich tun?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, ein Arbeitszeugnis nachträglich durch den Aussteller korrigieren zu lassen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn:

  • formale Vorschriften nicht eingehalten wurden
  • Inhalte unvollständig oder falsch wiedergegeben wurden
  • und die Berichtigung innerhalb einer Frist vom Mitarbeiter eingefordert wird.

Die genannte Frist umfasst einen Zeitraum von 10 Monaten nach Erhalt des Arbeitszeugnisses. Nach Ablauf dieses Zeitraums ist eine Korrektur verwirkt (LAG Mainz 14.3.2002, 1 Sa 1433/01). Gehen Sie also rechtzeitig auf Ihren Vorgesetzten zu und fordern Sie die Berichtigung an. Genaue Informationen, wie Sie dabei vorgehen, haben wir für Sie im Beitrag „Korrektur Arbeitszeugnis - mit Musterschreiben“ zusammengestellt.

Auf was muss ich sonst noch achten?

Wie bereits erwähnt, wird bei der Bewerbung normalerweise das letzte Arbeitszeugnis als Anlage mitgeschickt. Die darin enthaltenen Informationen sind für den neuen Arbeitgeber sehr wichtig. Vermeintlich gut klingende Formulierungen können sich als Geheimcodes herausstellen, die sich negativ auf Ihre Bewerbung auswirken. Nach Erhalt des Arbeitszeugnisses ist es daher ratsam, das Arbeitszeugnis durch eine fachkundige Person prüfen zu lassen und eventuell eine Korrektur vom Aussteller anzufordern.

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