Vorlagen für die Bewerbung um eine Ausbildung

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Finde viele Vorlagen und Muster für die Bewerbung um eine Ausbildung. Die Bewerbungsvorlagen wurden von Bewerbern selbst eingestellt und können kostenlos heruntergeladen und angezeigt werden. Wir empfehlen dir, die Bewerbungen nur als Anregung für die eigene Bewerbung zu nutzen. Klicke in der Liste auf das Vorschau-Bild, um weitere Informationen abzurufen. In der Detailansicht kannst du die Bewerbung als Datei herunterladen. Im Sinne des Autoren bitten wir dich, die Bewerbung anschließend zu bewerten und Verbesserungsvorschläge als Kommentar zu hinterlegen. Natürlich kannst du auch deine eigene Bewerbung um eine Ausbildung veröffentlichen und so ebenfalls von Verbesserungsvorschlägen profitieren. Wenn eine Bewerbungsunterlage gegen geltende Rechte verstößt, so teile uns das bitte umgehend mit.

Wichtig! Am Ende der Seite haben wir dir umfangreiche Tipps für deine Ausbildungsbewerbung zusammengestellt.

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Antworten zur Bewerbung für eine Ausbildung

Für Schüler kommt zum Ende der Schulzeit neben dem Schul- und Prüfungsstress noch eine weitere Herausforderung hinzu – die Bewerbung um eine Ausbildung oder ein Studium. Doch wie überzeugt man mit seinen Bewerbungsunterlagen und sticht gegenüber Mitbewerbern heraus? Welche Regeln müssen unbedingt beachtet werden und welche Fallstricke gibt es? Finde hier neben Informationen zu den benötigten Bewerbungsunterlagen auch Tipps zur inhaltlichen Gestaltung, angereichert natürlich mit vielen Beispielen.

Wann muss ich mit der Bewerbung um eine Ausbildung beginnen?
Mit dem Bewerben kannst du bereits ein Jahr vor dem Schulabschluss beginnen. Teilweise gibt es sehr lange Bewerbungsfristen, da die Unternehmen zunächst alle Bewerbungen bis zu einem Stichtag sammeln und dann insgesamt auswerten. Anschließend finden noch ein bis drei Vorstellungsgespräche statt. Schnell gehen so mehrere Monate ins Land.

Welche Unterlagen werden bei der Schülerbewerbung benötigt?

Im Minimalfall - eine Kurzbewerbung

Im Minimalfall wird eine Kurzbewerbung verfasst. Die Kurzbewerbung besteht aus dem Bewerbungsanschreiben und dem tabellarischen Lebenslauf. Darüber hinaus wird in dem Lebenslauf zumeist ein Bewerbungsfoto eingefügt. Das Bewerbungsfoto ist allerdings mit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) keine Pflichtunterlage mehr. Stillschweigend wird es von vielen Unternehmen allerdings dennoch erwartet. Wir empfehlen dir daher, auch bei der Minibewerbung ein Bewerbungsfoto mitzuschicken. Das letzte Schulzeugnis ist im Übrigen immer wichtig und sollte deiner Bewerbung beiliegen.

Vollständige Bewerbungsunterlagen

Wenn das Unternehmen von dir vollständige und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen fordert, dann sind neben Anschreiben und Lebenslauf auch relevante Nachweise, Arbeits- oder Praktikumszeugnisse und Zertifikate mitzuschicken. Die Betonung liegt hier auf „relevant“, d.h. wenn du über ein Sprachzertifikat verfügst, die Sprache aber für den Ausbildungsberuf unwichtig ist, sollte das Zertifikat auch nicht deinen Bewerbungsunterlagen beiliegen. Stelle dir daher selbst die Frage: Welchen Vorteil habe ich und das Unternehmen, wenn ich ein bestimmtes Dokument mitschicke?

Darüber hinaus kannst du deiner Bewerbung ein Deckblatt und eine Dritte Seite hinzufügen. Bei diesen Unterlagen handelt es sich um keine Pflichtunterlagen.

Bewerbungsanschreiben

Das Bewerbungsanschreiben ist eine Pflichtunterlage und umfasst genau eine DIN-A4-Seite. In deiner Bewerbungsmappe ist das Anschreiben das erste Dokument, das der Empfänger liest. Hier musst du mit deiner Eignung für den Ausbildungsberuf und deiner Motivation für den Ausbildungsbetrieb überzeugen. Nur so weckst du beim Leser Interesse auf die restlichen Bewerbungsunterlagen.

Bei der Gestaltung des Bewerbungsanschreibens kannst du dich an den Gestaltungsrichtlinien der DIN 5008 orientieren. Die DIN 5008 umfasst Vorgaben für Seitenränder und Schriftarten sowie Beispiele zur Gestaltung. Für Seitenränder gelten folgende Vorgaben:

  • Seitenrand links: 24,1 mm
  • Seitenrand rechts: mind. 8,1 mm
  • Seitenrand unten: 16,9 mm
  • Seitenrand oben: 16,9 mm

Im Bewerbungsanschreiben sollte möglichst eine Standardschriftart (Times New Roman oder Arial) in der Schriftgröße 10 bis 12 eingesetzt werden. Wähle einen geeigneten Zeilenabstand (zum Beispiel 14pt), damit der Bewerbungstext nicht zu blockhaft oder gedrungen wirkt.

Das Anschreiben besteht aus dem Anschreiben-Kopf und dem Anschreiben-Text.

Inhalte für den Anschreiben-Kopf

Absender- und Empfängerblock

Im Anschreiben-Kopf beginnst du mit deinen Adressdaten und Kontaktinformationen in Blockform. Dieser Absenderblock beinhaltet deinen Namen, Straße und Hausnummer, Postleitzahl, Telefonnummer mit Vorwahl sowie privater E-Mailadresse.

Es folgen mit etwas Abstand die Adressdaten des Unternehmens. Im Einzelnen sollten darin folgende Informationen aufgeführt werden:

  1. Name der Firma mit Rechtsform
  2. Abteilung (z.B. Personalabteilung)
  3. Ansprechpartner (optional)
  4. Straße, Hausnummer oder Postfach
  5. PLZ und Ort
  6. Land (optional)

Zwischen Straße und Ort wird keine Leerzeile gesetzt. Der Ansprechpartner wird ohne „zu Hd.“ notiert.

Absender- und Empfängerblock werden beide links ausgerichtet. Der Platz rechts neben den Adressblöcken ist für das Unternehmen reserviert (Eingangsstempel usw.) und wird daher freigelassen.

Betreff

Den Anschriftenblöcken folgt ein zweizeiliger Betreff. In der ersten Betreffzeile steht, dass du dich für eine Ausbildung bewirbst. Zudem wird aufgeführt, wann deine Ausbildung beginnen soll. Die zweite Betreffzeile bietet Raum für den Fundort der Stellenanzeige oder den Verweis auf eine Kontaktaufnahme (Telefonat o.ä.).

Ein Beispiel:

Bewerbung um eine Ausbildung zur Bürokauffrau ab 09/2015
Unser Telefonat vom 02.11.2018

oder bei der Bewerbung um einen Studienplatz

Bewerbung um ein Duales Studium der Wirtschaftsinformatik ab 09/2019
Ihr Ausbildungsangebot bei monster.de vom 02.11.2018

Die erste Betreffzeile (der Hauptbetreff) kann fett hervorgehoben werden. Speziell in Bezug auf die Ausbildungsbewerbung solltest du darauf achten, dass du dich immer um eine Ausbildung zum Berufsbild bewerben und nicht als.

Datum und Ort

Rechtsbündig über der ersten Betreffzeile notierst du Datum und Ort. Verwende als Datum den Zeitpunkt, an dem du deine Bewerbung versenden wirst. Das Datum kann numerisch (03.06.2015) oder alphanumerisch ohne die führende Null (3. Juni 2015) notiert werden. Den Ort gibst du nur an, wenn er sich zwischen Empfänger und Absender unterscheidet.

Anrede

Dem zweizeiligen Betreff folgt eine Leerzeile zur Anrede. Bei einem einzeiligen Betreff lässt du zwei Zeilen frei. Durch die Auslagerung der Stellenanzeige in den Betreff, gewinnst du Raum für den Bewerbungstext. In die Anrede trägst du deinen Ansprechpartner ein. Wenn kein Ansprechpartner genannt ist, rufe in der Firma an und erkundige dich nach der Person, die deine Bewerbungsunterlagen erhält. Das hat den Vorteil, dass du dich im Anschreiben auch gleich auf das Telefonat beziehen kannst. So zeigst du Initiative und hebst dich von Mitbewerbern ab. Die unpersönliche Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ solltest du nur im Notfall verwenden!

Bewerbungstext

Einleitung

Der Anrede folgt die Einleitung, in dem du den Bezug zwischen dir und der Ausbildungsstelle sowie dem Ausbildungsbetrieb aufbaust. Erläutere kurz, warum du dir DIESES Unternehmen als Ausbildungspartner ausgesucht haben. Informiere dich dazu bspw. auf der Internetseite des Unternehmens. Zudem solltest du in der Einleitung einen Ausblick auf deine Eignung geben. Das sind im Wesentlichen deine Interessen. Die Einleitung umfasst maximal drei Sätze und wird kleingeschrieben begonnen. Verwenden niemals eine Standardeinleitung ohne Bezug zum Unternehmen!

Hauptteil

Der Einleitung folgen zwei bis drei Absätze, in denen du detailliert auf deine Eignung und deine Motivation eingehst. Warum hast du dich für diesen Ausbildungsbetrieb entschieden? Warum hast du das Berufsbild gewählt und welche Eigenschaften und Interessen bringst du mit? Erläutere, wo du dich zum Berufsbild erkundigt hast, welche Tätigkeiten dir an dem Beruf besonders gefallen und inwiefern du die Voraussetzungen erfüllen. Hierfür kannst du deine Interessen und auch Praktika und Nebentätigkeiten als Beleg aufführen. Wenn du Softskills, wie zum Beispiel, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein als Argumente nennst, dann musst du diese Eigenschaft auch am Beispiel belegen! Ansonsten sind das nur leere Worte ohne Aussagekraft.

Wir empfehlen dir, dich im Berufenet der Bundesagentur für Arbeit unter http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/ zum Berufsbild zu informieren. Dort finden du auch die entsprechenden Voraussetzungen, die der Azubi mitbringen sollte. All die aufgeführten Punkte kannst du in deinen Bewerbungstext einarbeiten. So belegst du, dass du dich zum Berufsbild informiert hast und dass du die Voraussetzungen erfüllst. Natürlich kannst du den Hauptteil auch noch dazu nutzen, um auf die Motivation für den Ausbildungsbetrieb ausführlicher einzugehen. Schließlich möchte das Unternehmen wissen, warum du dich ausgerechnet dort bewirbst! Schmiere dem Unternehmen ruhig etwas Honig um den Mund.

Abschluss

Der Hauptteil wird mit einem Abschlusssatz beendet, aus dem hervorgeht, dass du dich über die Einladung zum Vorstellungsgespräch freust. Vermeiden wenn-dann-Formulierungen (Wenn Sie …, dann freue ich mich …) und Formulierungen mit dem Wort „würde“ („… würde ich mich freuen“). Letzteres signalisiert einfach nur Unsicherheit.

Beispiel zum Abschlusssatz:

Gern überzeuge ich Sie von meiner Eignung und Motivation im Vorstellungsgespräch. Über Ihre Einladung freue ich mich sehr.

Grußformel, Unterschrift und Anlagen

Dem Abschlusssatz folgt die Standardgrußformel „Mit freundlichen Grüßen“. Unterschreibe das Anschreiben anschließend mit deiner handschriftlichen Unterschrift. Der Unterschrift folgt linksbündig der Verweis auf die Anlagen. Hier reicht das Wort „Anlagen“ vollkommen aus. Du brauchst die Bewerbungsunterlagen nicht einzeln aufzuzählen.

Deckblatt

Das Deckblatt ist keine Pflichtunterlage. Es kommt nach dem Bewerbungsanschreiben und leitet die weiteren Bewerbungsunterlagen ein. In der Gestaltung bist du relativ frei, es gibt nur die Beschränkung auf eine DIN-A4 Seite. Wir empfehlen dir dennoch, das Deckblatt schlicht und einfach zu halten. Oft werden die Adressdaten, ein großflächiges, professionelles Bewerbungsporträt in 6 x 9 cm sowie ein Titel mit der Angabe, wofür du dich bewirbst, eingearbeitet. Bei umfangreichen Anlagen kann man in das Deckblatt ein Anlagenverzeichnis einfügen. Für Auszubildende ist das aber in den wenigsten Fällen sinnvoll. Das Deckblatt sollte dir und dem Berufsbild entsprechen.

Tabellarischer Lebenslauf

Eine weitere Pflichtunterlage in der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz ist der tabellarische Lebenslauf. Dieser informiert lückenlos über deinen persönlichen Werdegang und gibt Aufschluss zu deinen fachlichen Fähigkeiten (Hardskills). Für Schüler umfasst der Lebenslauf aufgrund der fehlenden Berufserfahrungen häufig nur eine DIN-A4-Seite. Maximal dürfen zwei Seiten verwendet werden. Du musst also nicht alles auf eine Seite quetschen. Bei der Auswahl von Schriftarten und Seitenrändern kannst du dich, analog dem Bewerbungsschreiben, an den Gestaltungsrichtlinien der DIN 5008 orientieren.

Der Lebenslauf beginnt in der Regel mit der Überschrift „LEBENSLAUF“. Die Überschrift kannst du optisch hervorheben, zum Beispiel mit einer größeren Schriftart. Wenn du kein Deckblatt mit Bewerbungsfoto verwendest, wird auf der ersten Seite des Lebenslaufs oben rechts ein Bewerbungsfoto lose mit doppelseitigem Klebeband befestigt.

Der tabellarische Lebenslauf selbst besteht aus einzelnen Blöcken (zeit- oder funktionsbezogen). Jeder zeitbezogene Block beinhaltet links den Zeitraum und rechts eine Beschreibung der Station. Der Zeitraum wird monatsgenau im Format MM.JJJJ notiert.

Du beginnst mit dem Block „Persönliche Daten“. Die persönlichen Daten umfassen deine Stammdaten, wie Name, Adresse und Kontaktdaten.

Persönliche Daten

Name:

Vor- und Zuname

Wohnanschrift:

Musterstraße 4

01800 Musterdorf

Geburtsdatum und -ort:

10.06.1978 in Musterdorf

Staatsangehörigkeit:

deutsch

Telefon:

03594 718942100

E-Mail:

max.mustermann@muster.de

Zu Familienstand, Staatsangehörigkeit, Geburtsdatum und -ort müssen keine Aussagen gemacht werden, da auch hier das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz gilt.

Den persönlichen Daten folgt bei Schülern häufig der Block „Schulischer Werdegang“. Darin gibst du Auskunft zu den besuchten Schulen.

Weitere zeitbezogene Blöcke können sein:

  • Beruflicher Werdegang
  • Praktika
  • Nebentätigkeiten
  • Auslandsaufenthalte
  • Ehrenamtliche Tätigkeiten
  • Wehrdienst / Zivildienst

Auf Tätigkeiten, die für die Ausbildungsstelle wichtig sein können, gehst du mit drei Stichpunkten näher ein. Zeitbezogene Blöcke werden antichronologisch sortiert (letzte Tätigkeit zuerst, amerikanischer Lebenslauf) oder chronologisch (deutscher Lebenslauf). Wir empfehlen die antichronologische Reihenfolge nur bei umfangreichen Lebensläufen.

Analog zu zeitbezogenen Blöcken gibt es auch funktionsbezogene Blöcke. Diese werden vorwiegend für Hardskills, wie Sprachkenntnisse und EDV-Kenntnisse, verwendet. Beachte dabei, dass die aufgeführten Eigenschaften mit Nachweisen (Zertifikate) belegt werden sollten oder im Vorstellungsgespräch getestet werden. Schummeln bringt nichts.

Bei Schülern wird häufig noch eine Kategorie „Hobbys“ erstellt. In diese Kategorie trägst du Freizeitaktivitäten ein, die du für die Ausbildungsstelle als sinnvoll erachten. Vermeiden Risikosportarten.

Der Lebenslauf wird unter Angabe von Datum und Ort handschriftlich unterschrieben. Mit deiner Unterschrift bestätigen du die Richtigkeit der Daten.

Die Dritte Seite

Die Dritte Seite ist eine zusätzliche Seite, in der du den Fokus auf weitere Aspekte legen kannst. Für Schüler ist die Seite meist nicht relevant. Angehende Studenten nutzen die Seite oft für das Motivationsschreiben. Die folgenden Informationen sind für daher nur relevant, wenn du dich für ein Studium bewirbst und seitens der Hochschule ein Motivationsschreiben gefordert ist.

Das Motivationsschreiben

Die Hochschule möchte mit dem Motivationsschreiben erfahren, warum du den Studiengang gewählt hast, warum du dich geeignet fühlst und warum du dich für diese Einrichtung entschieden hast. Zu den genauen Modalitäten solltest du dich auf der Homepage der Hochschule oder direkt informieren. So gibt es oft von Hochschule zu Hochschule unterschiedliche Vorgaben zu Umfang, Inhalt und Gestaltung.

Das Motivationsschreiben umfasst in der Regel maximal zwei Seiten und hat folgenden Aufbau:

  1. Schlanker Briefkopf mit Absender- und Empfängeradresse (linksbündig ausgerichtet)
  2. Datum und Ort (rechtsbündig ausgerichtet)
  3. Betreff mit Angabe des Studienganges und des gewünschten Startdatums
  4. Anrede
  5. Angaben zum bisherigen Werdegang
  6. deine beruflichen Ziele
  7. Argumente für deine Eignung
  8. Begründung zur Wahl der Hochschule
  9. Abschlusssatz mit Grußformel
  10. handschriftliche Unterschrift

Der Motivationstext (Punkte 5. – 8.) wird in Absatzform gestaltet und darf keine Standardformulierungen enthalten. Auch wenn in Mustern oft ganz tolle Formulierungen enthalten sind, die Professoren haben die Passagen schon zu oft gelesen und sortieren dich dann aus.

Anlagen

Zu den Anlagen zählen Zeugnisse und Nachweise. Versenden nur Anlagen, die für den Ausbildungsberuf oder das angestrebte Studium relevant sind. Bei Schülern sollte das letzte Schulzeugnis mitgeschickt werden. Auch Zeugnisse über geleistete Praktika oder Zertifikate zu Sprachkenntnissen können manchmal wichtig sein. Beschränken dich aber auf das Wesentliche.

Wie muss ich meine Bewerbungsunterlagen verschicken?

Grundsätzlich kannst du deine Bewerbung schriftlich auf dem Postweg versenden oder als Onlinebewerbung per E-Mail. Bei der Entscheidung kommt es auf das Unternehmen an. Erkundigen dich, welche Bewerbungsformen vom Unternehmen akzeptiert werden. In der Regel steht das bereits in der Stellenanzeige. Alternativ kannst du dich auf der Unternehmenshomepage informieren oder telefonisch nachfragen.

Wird in der Stellenanzeige eine E-Mail-Adresse genannt, kannst du davon ausgehen, dass eine E-Mail-Bewerbung erwünscht ist. Wenn sowohl die Bewerbung per Post als auch die Bewerbung per E-Mail erlaubt sind, solltest du dich für die elektronische Variante per E-Mail entscheiden. Das ist günstiger und schneller. Zudem belegst du damit deinen Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln.

Die Bewerbung auf dem Postweg

Bei der Bewerbung per Post versendest du deine Bewerbungsunterlagen in einer Bewerbungsmappe. Die Bewerbungsmappe kannst du in unterschiedlichen Ausprägungen (zweiteilig, dreiteilig …) und in verschiedenen Qualitäten käuflich erwerben. Achte auf ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und bedenke, dass du die Bewerbungsmappe gegebenenfalls nur einmal nutzen kannst.

In die Bewerbungsmappe heftest du deine Unterlagen in folgender Reihenfolge ein:

  1. Deckblatt
  2. Tabellarischer Lebenslauf
  3. Dritte Seite
  4. Zeugnisse, Nachweise und Zertifikate in chronologischer Reihenfolge

Du wirst bei der Aufzählung sicher das Bewerbungsschreiben vermisst haben. Das ist aber vollkommen korrekt. Das Anschreiben ist nicht Bestandteil der Bewerbungsmappe. Das hat den Hintergrund, dass das Anschreiben in der Firma verbleibt, die Bewerbungsmappe bekommst du bei einer Absage zurück. Lege das Anschreiben daher einfach lose auf die Bewerbungsmappe und versende beide Unterlagen in einem Briefumschlag.

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