Lebenslauf online schreiben

Der Lebenslauf ist Pflicht in jeder Bewerbung. Mit unserem Bewerbungseditor kannst du einen modernen und professionellen Lebenslauf online schreiben und dich komplett auf den Inhalt konzentrieren. Die Einhaltung der formalen Gestaltungsrichtlinien, wie Schriftart und Seitenaufbau, erledigt unser Online-Editor für dich. An dieser Stelle möchten wir dich mit hilfreichen Tipps für den Inhalt des Lebenslaufs sowie zur Handhabung im Bewerbungseditor unterstützen.

Lebenslauf online schreiben
Autor: Dipl.-Wirt.-Inf.
Beitrag aktualisiert: 06.05.2020
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Wie kann man einen Lebenslauf gestalten?

Bei der Gestaltung möchten drei Typen von Lebensläufen unterscheiden:

  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Funktionaler Lebenslauf
  • Ausführlicher Lebenslauf

Sofern vom Arbeitgeber nicht anders gefordert, legst du deiner Bewerbung einen tabellarischen Lebenslauf bei. Der tabellarische Lebenslauf beschreibt deinen Werdegang lückenlos in tabellarischer Form. Die einzelnen Stationen werden meist nach zeitlichen Kriterien zusammengefasst. Neben dem beruflichen und schulischen Werdegang enthält der tabellarische Lebenslauf aber auch für die Stelle wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten.

Der tabellarische Lebenslauf umfasst maximal drei Seiten. Ausnahme ist die Kurzbewerbung. Sie enthält einen Lebenslauf in Kurzform von nicht mehr als einer Seite.

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Der funktionale Lebenslauf fasst Schule und Berufstätigkeit in Blöcken zusammen. Die Blöcke werden nach inhaltlichen Aspekten gebildet. Persönliche Fähigkeiten stehen im Vordergrund und weniger zeitliche Kriterien. Bei Arbeitgebern wird der funktionale Lebenslauf ungern gesehen, da mit dieser Art von Lebenslauf gut zeitliche Lücken kaschiert werden können.

Der ausführliche Lebenslauf ist ein Lebenslauf in Aufsatzform. Alle Informationen werden als Fließtext geschrieben. Das macht ihn allerdings wenig übersichtlich. Daher wird er von Unternehmen auch nur in seltenen Fällen angefordert.

Diese Typen von Lebenslauf kannst du bei uns online schreiben
Mit unserem Bewerbungseditor kannst du sowohl den funktionalen als auch den tabellarischen Lebenslauf erstellen. Der ausführliche Lebenslauf wird allerdings nicht unterstützt.

Was schreibt man alles in den Lebenslauf?

Im tabellarischen Lebenslauf sind, abhängig vom individuellen Werdegang des Bewerbers, in der Regel diese Abschnitte in folgender Reihenfolge zu finden:

Persönliche Daten

Der erste Abschnitt widmet sich deinen persönlichen Daten. Wahlweise kannst du den Abschnitt auch mit „Angaben zur Person“ oder „Persönliche Angaben“ bezeichnen.

Persönliche Daten im Lebenslauf
Abbildung: Persönliche Daten im Lebenslauf (Bewerbungseditor)

Zu den persönlichen Daten gehören Vor- und Zuname, Wohnanschrift sowie deine Kontaktdaten, wie Telefonnummer und E-Mailadresse. Der Bewerbungseditor hält diesen Abschnitt flexibel, sodass du auch weitere Informationen, wie Familienstand, Geburtsdatum und Geburtsort, den angestrebten Abschluss, Konfession und die Staatsangehörigkeit einfügen kannst.

Bitte beachte, dass viele Zusatzinformationen gemäß dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) freiwillig sind. Die Nennung deiner Eltern oder Geschwister ist zudem unüblich – außer du erhoffst dir davon einen Vorteil.

Bewerbungsfoto

In Abhängigkeit vom gewähltem Bewerbungsdesign hast du im Bewerbungseditor die Möglichkeit, in den Lebenslauf ein digitales Bewerbungsfoto einzuzufügen. Das Bewerbungsfoto kannst du entweder manuell hochladen oder aus deiner Mediathek auswählen.

Bewerbungsfoto in den Lebenslauf einfügen
Abbildung: Bewerbungsfoto in den Lebenslauf (Bewerbungseditor)

Gemäß dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz musst du deiner Bewerbung allerdings kein Bewerbungsfoto mehr hinzufügen. Wir empfehlen dir dennoch, ein Bewerbungsfoto mitzuliefern, entweder auf dem Deckblatt oder im tabellarischen Lebenslauf. Das verleiht deiner Bewerbung ein Gesicht, sie wirkt persönlicher und du zeigst, wie du das Unternehmen nach außen präsentieren wirst. Achte unbedingt auf hochwertige Qualität. Urlaubsfotos darfst du nicht verwenden.

Beruflicher Werdegang

Wenn du bereits Berufserfahrungen gesammelt hast, fährst du mit dem Abschnitt „Beruflicher Werdegang“ fort. Dieser Abschnitt enthält eine lückenlose Auflistung aller beruflichen Stationen, jeweils mit Dauer der Tätigkeit, Bezeichnung der Stelle und dem Unternehmen, wo du gearbeitet hast. Wenn du den Namen des Unternehmens nicht nennen möchtest, beschreibst du die Branche mit zum Beispiel „Tätigkeit als Einzelhandelskauffrau in einem Unternehmen der Lebensmittelindustrie“. Ist die berufliche Station für die neue Stelle wichtig, erläuterst du die Tätigkeiten mit drei Stichpunkten näher.

Die richtige Reihenfolge im Lebenslauf
Sortiere die zeitlichen Stationen immer antichronologisch. Die aktuellste Tätigkeit steht an oberster Stelle. Weitere Stationen werden in zeitlich absteigender Reihenfolge aufgeführt. Hintergrund ist eine Verbesserung der Übersichtlichkeit. Die wichtigsten Tätigkeiten werden in den Vordergrund gerückt und sind damit schneller zu finden.

Wie erstellst du diesen Abschnitt im Bewerbungseditor? Klicke dazu zunächst in den Abschnitt „Persönliche Daten“ und dort auf die Option „Abschnitt einfügen“. Es wird ein neuer Abschnitt erstellt und im Anschluss an die persönlichen Daten eingefügt.

Kategorie in Lebenslauf einfügen
Abbildung: Abschnitt einfügen (Bewerbungseditor)

In unseren Bewerbungsdesigns wird der zeitliche Bezug in der linken Spalte gesetzt. In der rechten Spalte folgt die Beschreibung der Stelle, ggf. mit einer Tätigkeitsliste. Die Dauer der Tätigkeit ist auf den Monat genau, wie zum Beispiel „08/2019 – 12/2019“. Ausnahmen sind sehr lang zurückliegende Stationen oder eine Zusammenfassung mehrerer Positionen beim gleichen Arbeitgeber. Wenn du die Stelle aktuell ausübst, schreibst du „seit 08/2019“.

Beruflicher Werdegang
Abbildung: Beruflicher Werdegang im Lebenslauf (Bewerbungseditor)

Ausbildung und Schulischer Werdegang

Im nächsten Abschnitt folgen Zeiten der Ausbildung oder des Studiums sowie dein schulischer Werdegang. Je nach Umfang können Ausbildung und Schule in einem Abschnitt zusammengefasst werden. Du kannst aber auch zwei separate Abschnitte in antichronologischer Reihenfolge erstellen. Wie bereits erwähnt, wählst du im Lebenslauf-Editor den letzten Abschnitt aus und erstellst einen neuen Abschnitt mit „Abschnitt einfügen“.

Sowohl Schule als auch Ausbildung und Studium liegen zeitliche Daten zugrunde. Analog zum beruflichen Werdegang findet sich daher in der linken Spalte der zeitliche Bezug und in der rechten Spalte die Tätigkeit.

Der Schulische Werdegang enthält eine Liste der besuchten Schulen. Zum höchsten Schulabschluss wird die Abschlussnote genannt. Die Grundschule ist für den Arbeitgeber nicht wichtig und wird daher nicht aufgeführt. Ausnahme ist der Schüler-Lebenslauf.

Im Abschnitt „Ausbildung“ findet der Arbeitgeber Informationen zur Berufsausbildung und Studium. Auch daraus können nach Bedarf zwei eigene Abschnitte entstehen. Du kannst gern einige relevante Ausbildungsinhalte nennen. Die Abschlussnote führst du ebenfalls auf. Eine abgebrochene Ausbildung kennzeichnet du mit „ohne Abschluss“.

Zu deinem Studium werden, neben der Dauer des Studiums, folgende Daten genannt:

  • Studiengang
  • Name der Hochschule
  • Abschlusstitel mit Abschlussnote
  • voraussichtlicher Abschlusszeitpunkt

Du kannst auch für die Stelle relevante Studienschwerpunkte oder besondere Projektarbeiten nennen.

Ausbildung und Studium
Abbildung: Ausbildung und Studium im Lebenslauf (Bewerbungseditor)

Kenntnisse und Fähigkeiten

Die genannten Abschnitte sind in den meisten Bewerbungen anzutreffen. Weitere Inhalte hängen von der Stelle und deinem Bewerberprofil ab. Abschnitte können sowohl zeitliche Stationen als auch eine Liste von Kenntnissen mit Bewertungen enthalten.

Selbstverständlichkeiten brauchst du nicht zu nennen. Kenntnisse müssen möglichst detailliert beschrieben werden. „Internetkenntnisse“ oder „MS Office-Kenntnisse“ sind zum Beispiel nicht aussagekräftig, „Kenntnisse in Microsoft Excel und Word“ dagegen schon. Fähigkeiten werden durch Nachweise oder Zeugnisse belegt.

Hier noch einige Beispiele für weitere Abschnitte in deinem Lebenslauf.

Abschnitte mit zeitlichem Bezug

  • Ehrenamtliche Tätigkeiten
  • Weiterbildungen
  • Elternzeit
  • Außerberufliches Engagement
  • Auslandsaufenthalt und Sprachreisen

Abschnitte mit Bewertung der Fähigkeiten

Hobbys werden nur im Schüler-Lebenslauf genannt. Bei Bewerbungen im Ausland, wie zum Beispiel den Vereinigten Staaten, sind zudem Arbeitszeugnisse oft nicht üblich. Dafür werden zum Abschluss des Curriculum Vitae (CV) ein oder mehrere persönliche Fürsprecher mit Kontaktdaten als Referenzen genannt. Zu jeder Referenz nennst du den Namen mit Titel, die Position sowie Kontaktdaten.

Kenntnisse im Lebenslauf
Abbildung: Kenntnisse im Lebenslauf (Bewerbungseditor)

Lebenslauf unterschreiben

Zum Schluss unterschreibst du noch deinen Lebenslauf und notierst Ort und Datum. Das Datum ist der Zeitpunkt, an dem du deine Bewerbung voraussichtlich versendest.

Unterschrieben wir der Lebenslauf mit Vor- und Zunamen, aber ohne akademischen Titel. Wenn du handschriftlich unterschreibst, kannst du für bessere Lesbarkeit im Anschluss eine Namenszeile einfügen. In der Namenszeile erwähnst du dann deinen akademischen Titel.

Muss ich den Lebenslauf zwingend unterschreiben?

Die Frage, ob man den Lebenslauf überhaupt noch unterschreiben muss, möchten wir verneinen. Durch deine Unterschrift wirkt der Lebenslauf aber seriöser. Schließlich bestätigst du mit deiner Unterschrift, dass alle Angaben wahrheitsgemäß und korrekt sind. Der rechtliche Charakter ist aber eher zweifelhaft, denn auch wenn du den Lebenslauf nicht unterschreibst, muss der Inhalte des Lebenslaufs der Wahrheit entsprechen. Ansonsten droht dir im schlimmsten Fall die fristlose Kündigung. Das ist auch lange Zeit nachträglich noch möglich, wenn der Arbeitgeber einen nachweislichen Betrug feststellt. Aus diesem Grund empfehlen wir dir, den tabellarischen Lebenslauf zu unterschreiben.

Wo muss ich den Lebenslauf unterschreiben?

Im Bewerbungseditor ist der letzte Abschnitt für die Unterschrift vorgesehen. Du kannst handschriftlich oder in Maschinenschrift unterschreiben. Ich welcher Form die Unterschrift erfolgt, hängt davon ab, ob du eine Onlinebewerbung erstellst oder du deine Bewerbung per Post versendest.

Unterschrift bei der Onlinebewerbung

Bei einer Onlinebewerbung fügst du deine Unterschrift in Maschinenschrift oder als Handschrift ein. Eine handschriftliche Unterschrift wirkt meist eleganter und verleiht deiner Bewerbung die persönliche Note. Daher präferieren wir die Handschrift.

Wie bekommst du aber deine handschriftliche Unterschrift in einen digitalen Lebenslauf? Das ist im Bewerbungseditor ganz einfach. Du benötigst deine Unterschrift als Bilddatei. Hierzu nimmst du dir zunächst ein weißes Blatt Papier und unterschreibst in blauer oder schwarzer Farbe leserlich mit Vor- und Zunamen. Anschließend scannst du deine Unterschrift ein. Das vom Scanner erstellte Bild speicherst du mit transparentem oder weißem Hintergrund. Diese Bilddatei kannst du nun in der Unterschriften-Sektion im Bewerbungseditor hochladen. Optional speicherst du die Bilddatei in deiner Mediathek und kannst sie dann auch in anderen Bewerbungen wiederverwenden.

Lebenslauf handschriftlich unterschreiben
Abbildung: Lebenslauf handschriftlich unterschreiben (Bewerbungseditor)

Wenn du dich für eine Unterschrift in Maschinenschrift entscheidest, brauchst du deinen Namen einfach nur mit der Tastatur in das Textfeld einzutippen.

Lebenslauf in Maschinenschrift unterschreiben
Abbildung: Lebenslauf in Maschinenschrift unterschreiben (Bewerbungseditor)

Unterschrift bei der Bewerbung per Post

Bei der klassischen, postalischen Bewerbung empfehlen wir dir, den Lebenslauf erst auszudrucken und dann zu unterschreiben. Die Unterschrift macht so einen besonders hochwertigen und individuellen Eindruck.

Datum und Ort im Lebenslauf

Nach der Unterschrift trägst du in dem Textfeld noch den Ort sowie das aktuelle Datum ein.

Lebenslauf ausdrucken oder als E-Mailbewerbung exportieren

Hast du deinen Lebenslauf im Bewerbungseditor fertig geschrieben, exportierst du ihn in dein Zielformat. Die Funktion findest du in der unteren Aktionsleiste hinter dem Button „Herunterladen“. Du kannst zwischen einer PDF-Datei, einem Microsoft Word-Dokument oder der E-Mailbewerbung wählen. Die PDF-Datei eignet sich hervorragend, um den Lebenslauf für die Bewerbung per Post auszudrucken.

Wenn du dich dagegen per E-Mail bewerben möchtest, ist die E-Mailbewerbung das perfekte Ausgabeformat. Dir wird eine E-Mail zugestellt, die deine Bewerbung in optimierter Form enthält. Kontrolliere die E-Mailbewerbung aber unbedingt auf Korrektheit, bevor du sie an deinen Arbeitgeber versendest.

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