Musterbewerbung zur Ausbildung bei der Polizei


Worum geht es in dieser Musterbewerbung?

Bei diesem Bewerbungsmuster handelt es sich um eine Bewerbung um eine Ausbildung zur Polizeivollzugsbeamtin im mittleren Dienst. Der Bewerbung liegt ein Schüler-Lebenslauf zugrunde.

Bewerbung auswählen

Deine Vorteile

  • professionelles Bewerbungsdesign
  • Muster für eine Kurbewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf
  • individuell anpassbar
  • Download als PDF, Microsoft Word und E-Mailbewerbung
Bewerbungstipps Polizei
Vorschau: Ausbildung bei der Polizei

Bewerbung um eine Ausbildung bei der Polizei

Autor: Dipl.-Wirt.-Inf.
Beitrag aktualisiert: 29.01.2021
Jetzt teilen!

Der Beruf der Polizistin und des Polizisten ist in Deutschland sehr beliebt. Kein Wunder, schließlich handelt es sich um ein sehr abwechslungsreiches Aufgabengebiet. Demzufolge herrscht ein enormer Andrang auf offene Stellen, verbunden mit Konkurrenzdruck zwischen den Bewerbern.

Einwandfreie und vollständige Bewerbungsunterlagen sind hier nicht nur wichtig, sondern essentiell. Zu Beginn dieser Seite findest du ein Beispiel dafür, wie eine Bewerbung bei der Polizei aussehen kann. In diesem Abschnitt möchten wir dich nun inhaltlich auf das Bewerbungsverfahren vorbereiten.

Wichtig zu wissen:
Ziel deiner Bewerbung ist nicht das Vorstellungsgespräch, zumindest nicht im klassischem Sinn! Vielmehr resultiert eine erfolgreiche Bewerbung in der Einladung zu einem Eignungsauswahlverfahren, kurz „EAV“. Doch dazu später mehr.

Voraussetzungen für Bewerber

Zu beachten ist, dass in Deutschland jedes Bundesland seine eigene Polizeibehörde hat, die wiederrum spezifische Bedingungen an das Bewerbungsverfahren und den Bewerber stellt. Die Anforderungen können zwischen den Bundesländern also variieren.

Zunächst gibt es formale Voraussetzungen, die du erfüllen solltest. Du bist Bürger der EU, hast weder Vorstrafen noch hohe Schulden und deine Mindestkörpergröße unterschreitet, abhängig vom Bundesland, 168/160 cm nicht. Es gibt auch ein Höchstalter für Bewerber, allerdings ist es möglich, noch mit 40 Jahren in den Dienst zu starten, wenn die Chancen auf Erfolg auch geringer ausfallen. Piercings oder Tätowierungen sollten nicht sichtbar getragen werden. Gesundheitlich bist du natürlich fit.

Der geforderte Bildungsabschluss ist von der angestrebten Laufbahn abhängig. Für den mittleren Dienst wird die mittlere Reife oder ein Hauptschulabschluss mit anerkannter Ausbildung vorausgesetzt. Bei Bewerbungen für den gehobenen Dienst wird dagegen die Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife erwartet. Schließlich wirst du für den gehobenen Dienst keine Ausbildung absolvieren, sondern ein dreijähriges Duales Studium. Mit einem guten Hochschulabschluss kannst du dich sogar im höheren Dienst bewerben.

Weiterhin solltest du für deinen Berufswunsch eine Reihe persönlicher Fähigkeiten mitbringen. Dazu zählen eine hohe Kommunikationsstärke, die Übernahme von Verantwortung und ein sicheres Auftreten, verbunden mit starkem Durchsetzungsvermögen.

Notwendige Bewerbungsunterlagen

Konkrete Angaben zum Bewerbungsverfahren entnimmst du bitte dem Bewerberportal der Polizei in deinem Bundesland. Dort erfährst du auch, welche konkreten Bewerbungsunterlagen in welcher Form einzureichen sind. Für die Bewerbung bei der Polizei in Sachsen ist die zuständige Andresse zum Beispiel www.hrd-portal.de/polizei-sachsen/jobboard/

Folgende Bewerbungsunterlagen werden bei der Bewerbung um eine Ausbildung bei der Polizei oft verlangt:

Meist werden die Bewerbungsunterlagen auch gleich über das Bewerbungsportal elektronisch eingereicht – Alternative ist eine klassische Bewerbungsmappe per Post. Achte unbedingt darauf, dass deine Bewerbung vollständig und aussagekräftig ist. Wende dich bei Fragen am besten an deinen Einstellungsberater.

Wenn deine Bewerbung erfolgreich ist, erhältst du eine Einladung zum Eignungsauswahlverfahren.

Eignungs­auswahlverfahren (EAV)

Das Auswahlverfahren besteht aus separaten Prüfungen, in denen bestimmte Kriterien geprüft werden und du Punkte sammelst. Die Dauer des Eignungsauswahlverfahren variiert zwischen den Bundesländern, kann aber auch mehrere Tage beanspruchen. In jedem Prüfungsabschnitt musst du Mindestanforderungen erfüllen, um weiter zu kommen.

Begonnen wir meist mit einer schriftlichen Prüfung.

1. Schriftliche Prüfung (PC-Test)

Was passiert in diesem Einstellungstest der Polizei? Die schriftliche Prüfung ist ein Wissens- und Leistungstest, der meist computergestützt durchgeführt wird und daher auch als PC-Test bekannt ist. Es kann aber auch vorkommen, dass ein handschriftliches Diktat oder Lückendiktat durchgeführt wird.

Der Einstellungstest umfasst Themenfelder für Allgemeinwissen (mit Fragen zu Geschichte, Staat, Recht und Politik), logisches und visuelles Denken, Mathematik, fachbezogenes Wissen sowie Konzentration- und Stresstests. Ein Sprachtest zur Feststellung der Sprachbeherrschung ist ebenso essentieller Teil dieses Testverfahrens.

Bestehst du die schriftliche Prüfung geht es mit der erreichten Punktezahl weiter zum nächsten Test - dem Sporttest.

2. Sporttest

Die Prüfungen im Sporttest dienen der Feststellung der körperlichen Leistungsfähigkeit und umfassen Koordinations- und Leistungstests sowie Hindernisparcours und Cooper-Tests zur Überprüfung der allgemeinen Ausdauer. Je nach Bundesland fallen die Sportprüfungen unterschiedlich aus. Es kann auch ein Sportabzeichen gefordert werden.

3. Vorstellungsgespräch und Assessment-Center

Nun steht das persönliche Einzelgespräch mit Fragen zur Motivation, zu deiner Persönlichkeit und deinen Qualifikationen an. Für den gehobenen Dienst kommt meist ein Assessment-Center mit Rollenspielen, kurzen Vorträgen, Diskussionen und Gruppenaufgaben hinzu, in dem deine sozialen und kommunikativen Kompetenzen geprüft und bewertet werden.

4. Polizeiärztliche Untersuchung (HU)

In ärztlichen Untersuchungen wird festgestellt, ob du polizeidiensttauglich bist. Die Untersuchungen umfassen Tests zum Hör- und Sehvermögen, die Prüfung der Mindestkörpergröße, die Ermittlung des Body-Mass-Index und ggf. Blut- und Urintests sowie ein Drogenscreening.

Ergebnis des Auswahlverfahrens: Rangordnungswert

Nun werden alle Punkte aus den Testverfahren zusammengezählt. Das Ergebnis des Auswahlverfahrens ist dein „Rangordnungswert“, kurz ROW. Nach diesem Wert werden die verfügbaren Stellen in einer Rangliste besetzt, und zwar von oben nach unten.

Je höher dein ROW, umso besser ist dein Ranglistenplatz und somit die Chancen für die Einstellung bzw. Ausbildung. Es macht also durchaus Sinn, die Tests nicht nur zu bestehen, sondern immer dein Bestes zu geben, um eine möglichst hohe Platzierung in der Rangliste zu erhalten.

Empfehle diese Bewerbung